Luma Technique

Entsprechend wie bei der Ballon-Sinuplastik mit dem C-Bogen in Durchleuchtungstechnik, erfolgt nach der endoskopischen Untersuchung der Nasenhaupthöhlen das Einführen eines Führungskatheters in unmittelbare Nähe der zu behandelnde Nasennebenhöhlenregion (Kieferhöhle, Stirnhöhle, Keilbeinhöhle), jeweils unterschiedlich stark abgewinkelt, positioniert. Nun erfolgt die Einbringung eines weichen Führungsdrahtes mit Lichtfasern in den Führungskatheter und dann weiter, in die zu behandelnde Nasennebenhöhle. Durch die Diaphanoskopie Zeigt sich nun für den Operateur die richtige Positionierung des Führungsdrahtes von außen. Der eingebrachte Draht dient als Führungsschiene für den nun zu positionierenden Ballonkatheter, dessen korrekte Lage dann ebenfalls unter Röntgenkontrolle festgestellt wird. Es folgt die Füllung des Ballons mit NaCl mithilfe einer Hochdruckspritze auf ca. 5-7 mm Durchmesser. Hierdurch wird der zuvor enge Drainageweg erweitert.

Nach Entlüftung des Ballons wird dieser samt Führungsdraht und Führungskatheter aus der Nasenhöhle gezogen und das behandelte Areal nochmals endoskopisch kontrolliert. Nicht selten kann jetzt in den erweiterten Drainageweg gesehen werden, abfließendes Sekret wird oftmals beobachtet.

 
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